Historische Maschinen

Deutsches Museum: Historische Maschinen
Wer Ingenieur werden möchte, studiert jahrelang an der Uni und muss sich vieles aneignen. Und dazu gehört auch ein wenig praxisnahes sich aus der Vergangenheit anzusehen. Denn das Ingenieurswesen ist eines der ältesten Berufe und baut sich auf den Erfindungen unserer Vorfahren auf. Ein Besuch im deutschen Museum in der Abteilung für historische Maschinen ist da ein toller Ort, sich mit diesen Wundern aus der Vergangenheit etwas genauer auseinanderzusetzen.

Die Industrialisierung und ihre Maschinen
Mit der Industrialisierung im 19 Jahrhundert wurden die ersten Massenprodukte hergestellt. Dafür wurden zahlreiche Maschinen erfunden, die Stoffe webten, Teile zusammen setzten, Milch in Flaschen füllten. Im Deutschen Museum begegnet man diesen ersten Wunderwerken der Mechanik zur Massenherstellung. Das älteste mechanische Werkzeug, das uns heute bekannt ist, stammt von vor 6.000 Jahren: ein Fidelbogen, der einen hölzernen Bohrer bewegt. Da jedoch erst vor gut 120 Jahren der Bedarf an leistungsstarken Maschinen drastisch anstieg, entwickelten sich in den davor liegenden Tausenden von Jahren die Maschinen nur schleppend.

Die Ausstellung
Durch die Ausstellung geht man wie durch eine Industriewerkstätte, mit Holzdecke und Trasmissionsanlage. Kraftquellen dieser mechanischen Geräte waren zumeist Wasser oder auch Dampf. Aber auch der Wandputz und die Petroleumlampen lassen einen wie in der Vergangenheit wandeln. Die älteste, ausgestellte Maschine ist von 1741 und die jüngste von 1923, also knapp 90 Jahre alt.

Hier kann man sich wunderbar inspirieren lassen, selber zuhause einmal alte Maschinen zu reparieren und instand zu setzen. Dazu braucht man gutes Werkzeug. Wer kein passendes hat, findet auf www.gebrauchte-werkzeuge.net eine große Anzahl auch an ungewöhnlicheren und speziellen. Vielleicht sogar zeitalter gleiches. So werden Ingenieure geboren!